Agility

Agility ist aus dem Springreiten entstanden und viele Regeln sind in beiden Sportarten heute noch die gleichen. Bei einem Turnier besteht ein Agility-Parcours aus 20 – 22 Geräten verschiedener Art. An Sprunggeräten gibt es außer normalen Hürden noch den Weitsprung, die Mauer und den Reifen. Außerdem gibt es die Kontaktzonengeräte Laufsteg, A-Wand und Wippe. Dann gibt es noch den Slalom, der in der Ausbildung des Hundes das meiste Training erfordert. Dazu kommen noch Tunnel in unterschiedlicher Länge und flexibler Form (gerade gelegt, als U oder als L).DSC 0856DSC 2286
Die Anordnung der Geräte und die Reihenfolge, in der diese zu
laufen sind, sind immer anders. Es gibt drei Größenklassen mit entsprechend unterschiedlichen Sprunghöhen und dreiLeistungsklassen (A1, A2 und A3). Je höher die Leistungsklasse umso schwieriger ist der Parcoursverlauf. Der Hund muss in der jeweiligen Leistungsklasse bei Turnieren eine festgelegte Anzahl an fehlerfreien Läufen nachweisen, um in der nächsthöheren Klasse startberechtigt zu sein.Der Hund darf kein Halsband tragen und er darf im Parcours vom Hundeführer nicht berührt werden. Wie in anderen Sportarten auch darf man beim Turnier kein Futter oder Spielzeug mit  in den Parcours nehmen. Der Hund wird ausschließlich durch Körpersprache und verbale Kommandos geführt.
Voraussetzung für diesen Sport ist ein sozialverträglicher und gesunder Hund. Beim Turnier sind viele fremde Hunde direkt um den Parcours und es gibt oft nur eine optische Begrenzung des Parcours. Es muss sichergestellt sein, dass der Hund keinen fremden Hund angreift. Bevor der Hund bei Turnieren starten darf muss eine Begleithundeprüfung abgelegt werden. Da die Hunde beim Agility sehr viel springen müssen und das ein sehr schneller Sport ist, müssen alle Gelenke und vor allem auch der Rücken gesund sein. Bevor man mit dem Sport beginnt sollten Hüfte, Ellbogen und Rücken geröntgt werden. Außerdem sollte der Hund nicht übergewichtig sein. Da der AustralianCattle Dog ohnehin in Relation zu seiner Größe ein eher schwerer Hund ist, muss man mehr als bei manchen anderen Rassen darauf achten, dass er möglichst schlank ist.
Ash Lu. Friesenheim 2013 1

Der AustralianCattle Dog eignet sich gut für diesen Sport, weil er ein guter Sprinter ist, er kann sehr gut beschleunigen. Außerdem ist er sehr wendig und bringt meist auch viel Arbeitseifer mit. Manchmal muss man den Cattle Dog bei diesem Sport vor sich selbst schützen, weil er im Arbeitstrieb meist keine Rücksicht auf die eigene Gesundheit nimmt und auch mal mit dem Kopf durch die Wand will. Dann kann es sein, dass er in das Seitenteil einer Hürde springt, weil er zu spät merkt, dass er abbiegen muss oder vom Laufsteg segelt weil er schräg aufkommt und trotzdem kein Tempo rausnimmt. Man muss beachten, dass  derAustralianCattle Dogmeist nicht so gut mit Kritik durch die Bezugsperson umgehen kann. Wenn man in der Ausbildung zu oft korrigiert, wird er oft langsam und verhalten, weil er Fehler vermeiden will. Es ist wichtig, in erster Linie mit positiver Verstärkung zu arbeiten und lieber wieder einen Schritt zurückgehen und die Übung einfacher machen, wenn man merkt, dass man sonst zu viel korrigieren müsste. 

Wenn man diese Dinge beherzigt und Spaß an anspruchsvoller Arbeit mit dem Hund kombiniert mit Geschwindigkeit hat, dann kann man mit dem AustralianCattle Dog im Agility sehr viel Spaß haben.